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11. September 2026

Optimierung der CfD-Förderung für Erneuerbare Energien

Der Entwurf für das EEG 2027 sieht neue Regeln für die Kombination von CfD-Förderung und Stromabnahmeverträgen vor, die laut Branchenvertretern Investitionsrisiken bergen. Eine aktuelle Studie schlägt alternative Modelle zur Stärkung der marktlichen Finanzierung vor.

Der aktuelle Entwurf für das EEG 2027 plant die Einführung zweiseitiger Contracts for Difference für große Erneuerbare-Energien-Anlagen. Dabei sollen Anlagenbetreiber bei Erlösen über dem Förderbetrag Differenzzahlungen leisten, was die wirtschaftliche Planung beeinflusst. Die vorgesehene Ausgestaltung der Wechselregeln zwischen geförderter Direktvermarktung und privaten Stromabnahmeverträgen steht derzeit im Fokus kritischer Analysen. Für Projektentwickler ist die Gestaltung der Vermarktungsstrategie bereits in der Phase der Netzanschlussanfrage von hoher Bedeutung. Die aktuellen Vorgaben könnten die Flexibilität bei der Wahl zwischen staatlicher Förderung und privaten Stromabnahmeverträgen einschränken. Eine präzise Kalkulation der Erlöse unter Berücksichtigung der geplanten Abschöpfungsmechanismen ist für die Wirtschaftlichkeit der Projekte essenziell. Projektverantwortliche sollten die weitere Entwicklung der Gesetzgebung genau verfolgen, um die Auswirkungen auf den Reifegradnachweis und die Finanzierung zu bewerten. Es empfiehlt sich, die verschiedenen Optionen zur Kombination von PPA und CfD in die Projektplanung einzubeziehen. Ein frühzeitiger Austausch mit Finanzierungspartnern hilft dabei, die Risiken der neuen Förderstruktur bereits vor der förmlichen Bauvoranfrage zu minimieren.

Was das für Netzanschlussprojekte bedeutet

Projektentwickler sollten bei der Netzanschlussanfrage und der späteren Projektfinanzierung die Auswirkungen der geplanten Erlösabschöpfungsregeln auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen berücksichtigen.

Quelle: pv magazine Deutschland

Regulatorik auf Ihr Projekt anwenden

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