Netzverträglichkeitsprüfung (NVP)
Die Netzverträglichkeitsprüfung beantwortet, ob das vorhandene Netz die geplante Leistung aufnehmen oder liefern kann und unter welchen Auflagen.
Wir bereiten die Prüfung vor, begleiten sie fachlich gegenüber dem Netzbetreiber und übersetzen das Ergebnis in konkrete Projektentscheidungen: Leistung anpassen, Standort verschieben oder Netzausbau einplanen.
Was Sie bekommen
Belastbare Datenbasis
Lastprofile, Gleichzeitigkeit und Betriebsführung werden anwendungsnah modelliert und daraus die auslegungsrelevante Leistung abgeleitet.
Auflagen früh erkennen
Blindleistungsvorgaben, Regelungskonzepte und Schutztechnik werden vor der Detailplanung sichtbar.
Kostenrisiken quantifizieren
Netzausbaubedarf und Baukostenzuschüsse werden früh abschätzbar und verhandelbar.
Ablauf
- Schritt 1
Datenaufnahme
Erfassung von Anlagenkonzept, Lastprofilen und Betriebsweise.
- Schritt 2
Vorbewertung
Plausibilisierung von Verknüpfungspunkt, Spannungsebene und Leistung.
- Schritt 3
Prüfung begleiten
Fachliche Abstimmung mit dem Netzbetreiber während der Prüfung.
- Schritt 4
Ergebnis umsetzen
Übersetzung der Auflagen in Anlagenauslegung und Zeitplan.
Netzverträglichkeitsprüfung nach Projektart
Häufige Fragen
Was wird bei einer Netzverträglichkeitsprüfung untersucht?
Geprüft werden unter anderem Lastfluss und Auslastung der Betriebsmittel, Spannungshaltung, Kurzschlussleistung, Netzrückwirkungen sowie Schutz- und Regelungsanforderungen.
Ist die Prüfung bei Bezug und Einspeisung unterschiedlich?
Ja. Bezugsanlagen werden vor allem auf Belastbarkeit und Spannungsabfall untersucht, Einspeiseanlagen zusätzlich auf Spannungsanhebung und Rückspeisung in vorgelagerte Netzebenen.
Was passiert bei negativem Ergebnis?
Meist gibt es Alternativen: reduzierte Leistung, ein anderer Verknüpfungspunkt, ein Regelungskonzept oder ein späterer Anschlusszeitpunkt nach Netzausbau.
Netzverträglichkeitsprüfung für Ihr Projekt starten
Senden Sie Standort, Leistung und Zeitplan. Wir melden uns mit einer konkreten Einschätzung.