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Netzverknüpfungspunkt richtig wählen

Aktualisiert am 02. Juli 2026

Der Netzverknüpfungspunkt bestimmt Investitionskosten, Zeitplan und maximale Leistung eines Projekts. Er ist die wichtigste technische Entscheidung im Anschlussprozess.

Zuweisung durch den Netzbetreiber

Der Netzbetreiber weist den technisch und wirtschaftlich günstigsten Punkt zu. Günstig bedeutet dabei gesamtwirtschaftlich für das Netz; für Ihr Projekt kann ein anderer Punkt vorteilhafter sein.

Eine Abweichung ist möglich, wenn die entstehenden Mehrkosten getragen werden, etwa um einen früheren Anschlusstermin zu erreichen.

Bewertungskriterien

Entscheidend sind Entfernung und Trassenverlauf, verfügbare Kapazität am Punkt, Spannungsebene, Ausbaustand des Umspannwerks und der geplante Zeitpunkt der Leistungsbereitstellung.

Bei Einspeiseanlagen zählt zusätzlich die zulässige Spannungsanhebung, bei Speichern die Kapazität in beide Lastrichtungen.

Vorgehen in der Praxis

Sinnvoll ist, zwei bis drei Verknüpfungspunkte technisch und wirtschaftlich zu vergleichen, bevor der Anschlussvertrag geschlossen wird.

Diese Bewertung gehört in die Projektentwicklung; dort ist eine Änderung noch ohne Zeitverlust möglich.

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