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Steuerbarkeit für Windparks und Repowering

Windparks speisen in Mittel- oder Hochspannung bis 110 kV ein. Der Netzbetreiber gibt Sollwerte am Verknüpfungspunkt vor, die der Parkregler auf die Anlagen verteilt.

Beim Repowering ist zu klären, welche Teile der bestehenden Fernwirk- und Reglertechnik weiter nutzbar sind und welche Nachweise für die höhere Leistung neu zu führen sind.

Worauf es bei Windparks ankommt

Ablauf im Projekt

  1. Schritt 1

    Anforderungen erheben

    Anschlussrichtlinien, Spannungsebene und Vorgaben des Netzbetreibers zusammenstellen.

  2. Schritt 2

    Technik- und Signalkonzept

    Signalliste, Schnittstellen und Gerätetechnik auf das Projekt zuschneiden.

  3. Schritt 3

    Beschaffung und Koordination

    Fernwirktechnik beschaffen und Errichter, Stationsbauer und Integrator koordinieren.

  4. Schritt 4

    Inbetriebnahme und Abnahme

    Funktionsprüfung mit Netzbetreiber und Direktvermarkter, Dokumentation und Freigabe.

  5. Schritt 5

    Betriebsbegleitung

    Überwachung, Änderungen und Unterstützung im Störungsfall über die Laufzeit.

Häufige Fragen

Kann bestehende Fernwirktechnik beim Repowering weitergenutzt werden?

Häufig teilweise. Maßgeblich sind die aktuellen technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers und die neue Anschlussleistung.

Wer verteilt die Sollwerte auf die einzelnen Anlagen?

Der Parkregler. Er setzt die Vorgabe am Verknüpfungspunkt in Sollwerte für die Windenergieanlagen um; die Fernwirktechnik überträgt Vorgaben und Rückmeldungen.

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